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Autohäuser und Verkehrsanwälte: Paragraph 1 – jeder macht seins!

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Verkehrsanwältin Minnerup

Es ist nichts Neues. Die Kunden und Mandanten sind anspruchsvoller geworden. Trotzdem kann sich die Verkehrsanwältin Silke Minnerup nicht beklagen. Sie ist Partnerin der Kanzlei Pietsch & Minnerup Rechtsanwälte und seit Jahren wächst ihr Ressort, auch dank Kooperationen mit Autohäusern. Hier folgt sie dem Sprichwort „Paragraph 1 – jeder macht seins!“. Autohäuser verkaufen und reparieren Autos – sie übernimmt die Rechtsberatung bei Verkehrsunfällen. Wie die Verkehrsanwältin durch kontinuierliche Prozessoptimierung das erhöhte Arbeitsaufkommen bewältigt , erfahren Sie in diesem Interview.

Hat sich das Kundenverhalten in den Autohäusern Ihrer Meinung nach in den letzten 10 Jahren verändert?

Absolut. Die schnelle Erreichbarkeit und moderne Kommunikation bringt es mit sich, dass jeder überall einen schnelleren Service erwartet. Das betrifft aber alle Branchen. 

Speziell in den Werkstätten und Autohäusern kann ich beobachten, dass beispielsweise ein Unfallgeschädigter gar nicht zum Anwalt gehen möchten, sondern vom Servicemitarbeiter eine Rundum-Betreuung wünscht. Die Kunden erwarten, dass Ihnen im Autohaus auch bei rechtlichen Fragen geholfen wird. Wobei meines Erachtens bezüglich des Rechtsberatungsgesetzes hier von vornherein Vorsicht geboten ist. 

Im Kern sind das rechtliche Fragen, die ein tiefergehendes Fachwissen voraussetzen. Doch bei den Unfallgeschädigten gibt es oft eine Scheu zu einem Anwalt zu gehen. Da ist es doch von Vorteil, wenn ein Autohaus einen kompetenten Anwalt empfehlen kann.

Was dieser Kooperation auch in die Karten spielt, ist das veränderte Regulierungsverhalten der Versicherungen. So waren die Anwaltskosten früher teilweise von dem Haftpflichtversicherer nicht immer übernommen worden. Zwischenzeitlich entscheiden sogar Gerichte, dass es grob fahrlässig ist, einen Unfall ohne Anwalt regulieren zu wollen. Warum? Die Haftpflichtversicherungen kürzen zwischenzeitlich auch Reparaturrechnungen. 

Und wie ist das bei Ihnen als Verkehrsanwältin, stellen Sie dort auch ein verändertes Mandantenverhalten fest?

Ja, auch hier haben die Mandanten insgesamt eine gesteigerte Erwartung. Mehr Tempo und Fachwissen werden gefordert. Mir fällt auf, dass immer mehr nach einer Spezialisierung und nach Fachanwälten gefragt wird.

Insgesamt haben die Mandanten einen hohen Informationsbedarf und wollen jedoch wenig Aufwand mit der Schadensregulierung haben. Alles soll schnell gehen und das Maximale herausgeholt werden. 

Dazu kommt, dass das Auto immer noch des Deutschen liebstes Kind ist. Manche würden am liebsten Schmerzensgeld für die Beule im Auto geltend machen. Mobilität ist den meisten sehr wichtig.  

Alles soll schneller gehen. Wie stemmen Sie diese Herausforderung in der Schadensregulierung? 

Mit kontinuierlicher Prozessoptimierung! Sowohl bei einfachen Auffahrunfällen mit geklärter Haftungsfrage als auch bei ungeklärten Fällen, bei denen oftmals viele Beteiligte involviert sind. Überall müssen klare Prozesse vorhanden sein. 

Frau Minnerup, wie passt die WebAkte Autohaus-Edition zu Ihren Prozessen? 

Extrem charmant und grandios, kann ich da nur sagen. Seit wir mit der WebAkte Autohaus-Edition arbeiten, ist die Fallbearbeitung schneller geworden und weniger aufwendig.  

So müssen wir das Autohaus oder den Mandanten nicht mehr wegen einzelner Dokumente behelligen. Alles wird einfach in die WebAkte Autohaus-Edition hochgeladen. 
Und was die Autohaus-Edition für mich einzigartig macht, ist die Schnittstelle zu unserer Kanzleisoftware. Denn uns kann bei den täglich eingehenden 40-50 Mails nichts mehr durchrutschen. Die von den Werkstätten eingehende Post rufen wir zu fixen Tageszeiten im elektronischen Posteingang der Kanzleisoftware ab – das ist wirklich eine wahnsinnige Arbeitserleichterung.  

Wie hoch schätzen Sie die Zeitersparnis durch dieses Tool ein?

Nun, pro Fall versenden wir ca. 10 Mails weniger. Die Zeitersparnis je Vorgang würde ich auf 2 Minuten schätzen, so dass wir hier schon 20 Minuten einsparen. 
Hinzu kommt der Posteingang. Wir erhalten zum Beispiel nie wieder drei seperate Mails für Rechnung, Bankverbindung und Standgebühr. Alle Informationen werden in der Autohaus-Edition gebündelt. 
Auch die vorgenerierten Antworten verschaffen Zeit. Zum Beispiel benötigen wir für eine Reparaturfreigabe nur noch zwei Klicks.  
Selbst bei den Fällen ohne automatisierte Antwort, sind wir wesentlich schneller geworden. Denn ein Autohaus ist mit einer kurzen und knackigen Antwort zufrieden. 

Möchten auch Sie erfahren, ob Ihnen die WebAkte Autohaus-Edition bei der Beschleunigung Ihrer Schadensregulierung helfen kann? Dann melden Sie sich jetzt für das WebSeminar am 24. oder 27.11.2020 von 11 – 12 Uhr an.

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Kommentare

  1. 31.08.2020 um 18:50 Uhr
    Paladius
    Antworten

    Sehr guter Beitrag. Ich denke die Kunden sind heute auch deutlich informierter. Klar, sowas wie nen Getriebeschaden oder Motorprobleme kann man nicht riechen, aber ich denke dass man heute schon mehr darauf achtet, was man kauft. Allein weil man sich über das Internet gut informieren kann.

    1. 11.09.2020 um 08:28 Uhr
      Silvia Kämmer
      Antworten

      Vielen Dank für den konstruktiven Beitrag. Viele Grüße Ihr e. Consult Team