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FastLane Schadenregulierung digitalisieren

Schadenmanagement – einfach, schnell, sicher und effizient digitalisieren

Um was geht es bei dem Projekt FastLane?
Bei dem Projekt FastLane geht es um die digitale und strukturierte Korrespondenz von gegnerischen Anwälten im Schadenfall an Versicherungen.

Warum gibt es einen Bedarf für das Projekt FastLane?
Korrespondenz mit gegnerischen Anwälten im Schadenfall macht den Großteil der Schadenkorrespondenz aus. Der digitale und strukturierte Weg (Beispiel GDV Branchennetz) wird von gegnerischen Anwälten viel zu wenig genutzt. Aktuell senden 98 % der gegnerischen Anwaltskanzleien im Schadensfall unstrukturierte Faxe, E-Mails oder sogar Briefpost. Diese Post ist aufwändig im Handling, langsam im Postlauf und kostet neben Zeit auch bares Geld.

Wie wird über das Projekt FastLane die Quote der digitalen Schadenkorrespondenz gesteigert?
Die Arbeitsgemeinschaft Verkehrsrecht des deutschen Anwaltvereins hat knapp 5.500 Mitglieder, die überdurchschnittlich häufig verkehrsrechtliche Mandate bearbeiten. Im Rahmen des Projekts FastLane, hat es sich der Anwaltverein zur Aufgabe gemacht, die digitale Schadenabwicklung bei seinen Mitgliedern zu fördern und auf die Vorteile hinzuweisen. Hierzu werden regelmäßig Veranstaltungen der Arbeitsgemeinschaft Verkehrsrecht und der Newsletter genutzt. Der Anwaltverein stellt jedem Mitglied eine Software zur Verfügung (WebAkte Basic), mit der die Mitglieder kostenlos über das Branchennetz des GDV, mit den Versicherungen korrespondieren. Selbstverständlich nur mit denen, die am Projekt FastLane beteiligt sind. Je FastLane-Erstschadenmeldung erhalten die Kanzlei eine Pauschale/Incentivierung in Höhe von 25 Euro von den teilnehmenden Versicherungen. Diese Anschubfinanzierung in der Startphase des Projektes FastLane, motiviert die Anwaltskanzleien zusätzlich.

Was sind die Teilnahmevoraussetzungen auf Versicherungsseite?
Teilnehmende Versicherungen müssen sich zum FastLane Projekt bekennen. Das heißt, dies öffentlich über die Arbeitsgemeinschaft Verkehrsrecht kundtun und die von den Anwälten im Rahmen der Abrechnung eingereichten 25 € vergüten. Technisch müssen die teilnehmenden Versicherungen zumindest einen digitalen Eingangskanal zur Verfügung stellen. Im optimalen Fall über das GDV Branchennetz.

Warum ist es JETZT wichtig beim Projekt FastLane einzusteigen?
Ziel des Projektes ist es, Anwälte dazu zu motivieren, keine Faxe oder Mails mehr zu schicken, sondern digitale Daten. „Jetzt“ ist ein guter Zeitpunkt, weil das Thema FastLane aktuell eine sehr hohe Aufmerksamkeit genießt und durch den deutschen Anwaltverein stark verbreitet wird. Diesen Schwung mitzunehmen bedeutet bildlich beschrieben: Heute schieben viele einen schweren Stein, wenn man wartet, muss man in ein paar Jahren alleine schieben. Das kostet dann natürlich mehr Kraft.

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Kontakt:
Moritz Brunner
Senior Consultant
moritz.brunner@e-consult.de