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Verkehrsrecht: Haftungsverteilung beim Auffahrunfall
Erarbeitung eines strukturierten Kurzgutachtens zur Haftungsquote bei einem Auffahrunfall. Berücksichtigt werden Gefährdungshaftung, vermutetes Verschulden nach §§ 7 ff. StVG, Mitverschulden und Anscheinsbeweis sowie Ansprüche aus §§ 823 und 253 BGB.
VerkehrsrechtNiveau: Basis
Schlechtes Prompt
Mein Mandant war in einen Auffahrunfall verwickelt. Wer haftet?
Reflexion & Verbesserungsansatz
Das ursprüngliche Prompt war zu allgemein. Das optimierte Prompt beschreibt den Unfallhergang, nennt die relevanten Normen und fordert eine strukturierte Haftungsprüfung einschließlich Anscheinsbeweis, Gefährdungshaftung und Personenschäden.
Agieren Sie als spezialisierter Rechtsanwalt für Verkehrsrecht. Analysieren Sie den folgenden Sachverhalt und erstellen Sie ein Kurzgutachten zur Haftungsquote:
Sachverhalt: Mandant A befuhr innerorts eine zweispurige Vorfahrtstraße mit 50 km/h. Das vorausfahrende Fahrzeug B leitete ohne zwingenden Grund (§ 4 Abs. 1 Satz 2 StVO) eine Vollbremsung ein, um eine verpasste Abbiegemöglichkeit zu nutzen. A konnte nicht mehr rechtzeitig reagieren und fuhr auf. Es entstand erheblicher Sachschaden; ein Mitfahrer des A erlitt ein HWS‑Syndrom.
Prüfungsauftrag:
• Haftung dem Grunde nach: Prüfen Sie die Haftung von A und B aus §§ 7, 17 und 18 StVG i.V.m. § 823 BGB und gehen Sie auf die Gefährdungshaftung ein.
• Anscheinsbeweis vs. Mitverschulden: Erörtern Sie, inwieweit der gegen den Auffahrenden sprechende Anscheinsbeweis durch das unzulässige Bremsen des Vorausfahrenden erschüttert werden kann.
• Abwägung der Betriebsgefahren: Nehmen Sie eine prognostische Einschätzung der Haftungsquote vor (20–25 % Betriebsgefahr, höhere Anteile bei grobem Verstoß).
• Personenschaden: Skizzieren Sie Schmerzensgeld- und Haushaltsführungsschäden.
Output: Strukturieren Sie Ihre Antwort im Gutachtenstil (Obersatz, Definition, Subsumtion, Ergebnis) mit Normzitaten und einer nachvollziehbaren Haftungsquote.
Verkehrsrecht: Ersteinschätzung zum Bußgeldbescheid
Automatisierte Vorprüfung eines Bußgeldbescheids wegen Geschwindigkeitsüberschreitung. Es sollen drohende Sanktionen nach BKatV und § 25 Abs. 2a StVG ermittelt und mögliche Angriffspunkte des Messverfahrens untersucht werden.
VerkehrsrechtNiveau: Basis
Schlechtes Prompt
Mandant hat einen Bußgeldbescheid wegen zu schnellen Fahrens erhalten. Was soll man jetzt machen?
Reflexion & Verbesserungsansatz
Die ursprüngliche Frage war zu oberflächlich. Das optimierte Prompt liefert konkrete Eckdaten, prüft Regelsätze und Fahrverbot, berücksichtigt Messfehler und enthält eine strukturierte Einspruchsstrategie.
Agiere als spezialisierter Fachanwalt für Verkehrsrecht und analysiere den folgenden Bußgeldbescheid auf Verteidigungspotenziale.
Eckdaten:
Vorwurf: Geschwindigkeitsüberschreitung um 40 km/h netto außerorts (zulässig 100 km/h).
Messsystem: Laserblitzer Vitronic PoliScan Speed.
Beweismittel: Frontfoto (Behördenangabe „ausreichende Qualität“).
Mandant: Ersttäter ohne Voreintragung.
Auftrag:
1. Sanktionsprüfung: Bestimme die drohenden Regelsätze (31–40 km/h: 200 € + 1 Punkt; 41–50 km/h: 320 € + 2 Punkte + 1 Monat Fahrverbot) und prüfe, ob die höhere Kategorie greift. Erörtere § 25 Abs. 2a StVG (Vier-Monats-Frist).
2. Technische Prüfung: Liste typische Fehlerquellen des PoliScan Speed auf (Aufstellung, Eichung, Software, Zuordnung) und bespreche, ob das Gerät noch als standardisiertes Messverfahren gilt.
3. Verfahrenstaktik: Erstelle eine Akteneinsicht-Checkliste (Messprotokoll, Eichschein, Bedienungsanleitung, Wartungsnachweise, „Lebensakte“) und erläutere deren Bedeutung.
4. Einspruchsstrategie: Skizziere den Einspruchsschriftsatz: Bestreitung der Fahrereigenschaft, Rüge der Messung, Verweis auf Ersttäter-Status.
Output: Verfasse einen Bericht im Gutachtenstil mit Normzitaten, technischen Hinweisen und klarer Handlungsempfehlung.
Systematische Aufarbeitung eines Haushaltsführungsschadens bei Personenschäden. Anspruchsgrundlagen, Berechnung nach Tabellenwerken und Beweisführung sollen strukturiert dargestellt werden.
VerkehrsrechtNiveau: Fortgeschritten
Schlechtes Prompt
Wie berechnet man einen Haushaltsführungsschaden?
Reflexion & Verbesserungsansatz
Die ursprüngliche Frage war zu generisch. Das optimierte Prompt definiert den Sachverhalt, fordert eine konkrete Berechnung nach Tabellenwerken und listet benötigte Beweise.
Agiere als spezialisierte Rechtsanwältin für Personenschadensrecht. Erstelle eine strukturierte Anspruchsbegründung für einen Haushaltsführungsschaden basierend auf folgendem Szenario:
Sachverhalt: Die Geschädigte ist verheiratet und hat zwei Kinder im Alter von vier und sieben Jahren. Vor dem Unfall leistete sie 75 % der Hausarbeit ohne Fremdpersonal. Aufgrund des Unfalls ist ihre Haushaltsführungsfähigkeit dauerhaft um 50 % gemindert (MdH). Die Schadensermittlung soll abstrakt anhand anerkannter Tabellenwerke (Schulz‑Borck/Hofmann) erfolgen.
Dein Auftrag:
1. Rechtliche Herleitung: Lege die Anspruchsgrundlagen aus §§ 842, 843 BGB i.V.m. §§ 7, 18 StVG dar und erläutere, dass der Haushaltsführungsschaden als Minderung der Erwerbsfähigkeit gilt, wenn der Verletzte Familienangehörige nicht mehr versorgen kann.
2. Berechnungsstruktur: Erstelle ein detailliertes Berechnungsschema: Objektiven Wochenarbeitsbedarf aus Schulz‑Borck/Hofmann ermitteln (Haushalt für vier Personen), Anteil der Geschädigten (75 %) berücksichtigen und mit der MdH (50 %) multiplizieren. Nur der Nettolohn einer Ersatzkraft ist erstattungsfähig; der Schaden ist nach § 287 ZPO zu schätzen.
3. Argumentationsbaustein: Formuliere einen präzisen Textabschnitt für das Anspruchsschreiben an die Haftpflichtversicherung. Beschreibe konkrete Einschränkungen im Alltag und begründe die abstrakte Berechnung mit Tabellenwerten unter Hinweis auf § 287 ZPO.
4. Beweisangebote: Liste notwendige Nachweise auf (ärztliche Atteste zur MdH, Haushaltsführungskalender, Zeugenaussagen, ggf. Sachverständigengutachten).
Output: Gliedere deine Antwort in A. Sachverhalt, B. Rechtliche Würdigung, C. Berechnung, D. Anspruchsschreiben und integriere präzise Gesetzes- und Rechtsprechungszitate.
Verkehrsrecht: Einspruch gegen Bußgeldbescheid – Messfehler angreifen
Erarbeitung einer technisch fundierten Einspruchsbegründung zur Erschütterung des standardisierten Messverfahrens durch Identifizierung spezifischer Fehlerquellen des eingesetzten Messgeräts.
Verkehrsrecht / OWiNiveau: Basis
Schlechtes Prompt
Schreib mir einen Einspruch gegen den Bußgeldbescheid.
Reflexion & Verbesserungsansatz
Ein einfacher Einspruch ohne Begründung führt selten zum Erfolg. Das optimierte Prompt fordert die Benennung gerätespezifischer Fehler und die Beantragung der Rohmessdaten, um die Messung effektiv anzugreifen.
Agiere als spezialisierter Anwalt für Bußgeldangelegenheiten. Erstelle eine fundierte Argumentationsgrundlage für einen Einspruch gegen einen Bußgeldbescheid (Geschwindigkeitsverstoß).
Rahmenbedingungen:
– Messgerät: [Name des Geräts, z. B. ESO 3.0, Leivtec XV3 oder TraffiStar S350]
– Vorwurf: Geschwindigkeitsüberschreitung von [XX] km/h netto nach Toleranzabzug.
– Tatort: [z. B. innerorts, Bundesstraße außerorts].
– Beweismittel: Messfoto (gegebenenfalls unscharf oder verdeckt).
Dein Auftrag:
1. Technische Schwachstellen: Liste bekannte Fehlerquellen des Messgeräts auf (Reflexionsfehlmessungen, unzulässiger Aufbau, fehlende Eichung, Softwareprobleme, fehlerhafte Auslösung bei mehreren Fahrzeugen) und erläutere deren Relevanz.
2. Rüge des standardisierten Verfahrens: Formuliere eine Begründung, warum das standardisierte Messverfahren erschüttert ist (Verweis auf Bedienungsanleitung und PTB-Zulassung) und welche Konsequenzen das für die Beweislast hat.
3. Beweisanträge: Stelle Anträge auf Herausgabe der digitalen Rohmessdaten, der Lebensakte, Wartungs- und Eichnachweise sowie auf Einsicht in den Beschilderungsplan und das Aufstellprotokoll.
4. Schriftsatzstruktur: Gliedere den Entwurf als Schriftsatz: Bestreite die Fahrereigenschaft (bei unscharfem Foto), rüge die Messung und beantrage die genannten Unterlagen. Zeige auf, dass eine Einstellung oder ein Freispruch geboten ist.
Output: Erstelle einen strukturierten Schriftsatz mit Normverweisen und Beweisanträgen.
Erstellung einer professionellen Checkliste für Mandanten zur sicheren Beantwortung des Anhörungsbogens. Pflicht- und freiwillige Angaben sollen unterschieden und Fristen und Fallstricke berücksichtigt werden.
Verkehrsrecht / OWiNiveau: Fortgeschritten
Schlechtes Prompt
Was soll der Mandant beim Anhörungsbogen tun?
Reflexion & Verbesserungsansatz
Das ursprüngliche Prompt lieferte nur allgemeine Ratschläge. Die optimierte Version differenziert zwischen Pflicht- und freiwilligen Angaben, gibt Fristenhinweise und Do’s & Don’ts, warnt vor Fahrtenbuchauflagen und liefert eine druckfähige Checkliste.
Agiere als erfahrener Rechtsanwalt für Verkehrsrecht. Erstelle eine leicht verständliche, aber rechtlich präzise Checkliste für Mandanten, die einen Anhörungsbogen wegen einer Ordnungswidrigkeit erhalten haben.
Inhalte:
• Goldene Regel: Erkläre die Unterschiede zwischen Pflichtangaben (Name, Adresse, Geburtsdatum) und freiwilligen Angaben zur Sache. Weise auf das Schweigerecht (§ 55 OWiG, § 163a StPO) hin und dass keine voreiligen Schuldeingeständnisse abgegeben werden sollten.
• Fristenmanagement: Weisen Sie auf die übliche Wochenfrist zur Rücksendung hin und erklären Sie, dass die Frist mit dem Zugang des Anhörungsbogens beginnt. Empfehlen Sie, den Umschlag/Poststempel aufzubewahren.
• Do’s & Don’ts: Konkrete Handlungsanweisungen: keine Angaben zur Fahrereigenschaft ohne Anwalt, keine unvollständigen Formulare absenden, Messfoto prüfen, keine unüberlegten Schuldeingeständnisse, niemals falsche Angaben zur Person.
• Beweissicherung: Welche Unterlagen sollte der Mandant dem Anwalt sofort zur Verfügung stellen (Bußgeldbescheid, Anhörungsbogen, Foto, Versicherungsdaten)?
• Weitere Hinweise: Warnen Sie vor einer möglichen Fahrtenbuchauflage nach § 31a StVZO, wenn der Fahrer nicht ermittelt werden kann, und empfehlen Sie frühzeitige anwaltliche Beratung.
Output: Stellen Sie eine strukturierte Checkliste mit klaren Überschriften und Bulletpoints bereit. Der Leitfaden soll als PDF-Layout druckfähig sein.
Arbeitsrecht: Verdachtskündigung wegen Fehlverhaltens
Analyse der materiellen und formellen Voraussetzungen einer außerordentlichen Verdachtskündigung. Zulässig nur bei dringenden Verdachtsmomenten auf objektiver Grundlage, nach umfassender Aufklärung und Anhörung, Einhaltung der Zwei‑Wochen‑Frist und ordnungsgemäßer Betriebsratsbeteiligung.
ArbeitsrechtNiveau: Fortgeschritten
Schlechtes Prompt
Kann man einen Mitarbeiter wegen Diebstahl kündigen?
Reflexion & Verbesserungsansatz
Das ursprüngliche Prompt war zu allgemein und ignorierte Prozessrisiken. Das optimierte Prompt integriert die Dogmatik der Verdachtskündigung, fordert Aufklärungsbemühungen und legt Wert auf Anhörung und formelle Anforderungen.
Agiere als erfahrener Fachanwalt für Arbeitsrecht. Prüfe die Erfolgsaussichten einer außerordentlichen Verdachtskündigung anhand des folgenden Sachverhalts:
Sachverhalt: Ein Lagerarbeiter (8 Jahre Betriebszugehörigkeit) steht im dringenden Verdacht, mehrfach Waren im Wert unter 50 € entwendet zu haben. Videoaufnahmen liegen vor. Der Arbeitnehmer wurde angehört und bestreitet die Vorwürfe. Der Arbeitgeber plant eine außerordentliche Verdachtskündigung, hilfsweise eine ordentliche verhaltensbedingte Kündigung.
Dein Auftrag:
1. Prüfungsschema Verdachtskündigung: Analysiere, ob der Verdacht dringlich, auf objektiven Tatsachen beruhend und schwerwiegend ist. Prüfe, ob der Arbeitgeber alles Zumutbare zur Aufklärung unternommen und den Arbeitnehmer ordnungsgemäß angehört hat.
2. Interessenabwägung: Führe eine Abwägung nach § 626 Abs. 1 BGB durch. Berücksichtige Betriebszugehörigkeit, Vertrauensverlust, geringen Sachwert und soziale Faktoren.
3. Formelle Hürden: Prüfe die Einhaltung der Zwei‑Wochen‑Frist (§ 626 Abs. 2 BGB) und die Beteiligung des Betriebsrats (§ 102 BetrVG).
4. Beweismittel „Videoaufnahme“: Beurteile die Videoaufnahmen hinsichtlich Datenschutz und Verwertbarkeit.
5. Handlungsempfehlung: Skizziere, ob vor der Kündigung eine ergänzende Anhörung erforderlich ist und ob alternative Maßnahmen (Abmahnung, Versetzung) in Betracht kommen. Gliedere das Gutachten in A. Sachverhalt, B. Würdigung und C. Taktische Empfehlung.
Output: Erstelle ein juristisches Kurzgutachten zur Entscheidungsgrundlage.
Arbeitsrecht: Checkliste Aufhebungsvertrag mit Abfindung
Entwicklung einer umfassenden Verhandlungshilfe für Aufhebungsverträge. Alle wesentlichen Vertragsklauseln werden erfasst, Sperrzeitrisiken und Ruhenszeiten minimiert und eine abschließende Erledigungsklausel formuliert.
ArbeitsrechtNiveau: Basis
Schlechtes Prompt
Was sollte in einem Aufhebungsvertrag stehen?
Reflexion & Verbesserungsansatz
Das ursprüngliche Prompt war zu banal. Das optimierte Prompt macht aus dem Aufhebungsvertrag ein Haftungs-Absicherungstool mit Hinweisen zu Sperrzeitrisiken, Ruhenszeiten und Turbo-Klauseln sowie taktischen Empfehlungen.
Agiere als hochspezialisierter Fachanwalt für Arbeitsrecht. Erstelle eine umfassende Checkliste für die Gestaltung eines Aufhebungsvertrages im deutschen Recht.
Kontext: Ein unbefristetes Arbeitsverhältnis soll einvernehmlich gegen Zahlung einer Abfindung beendet werden. Der Mandant möchte Nachteile beim Arbeitslosengeld vermeiden und alle Ansprüche abschließend regeln.
Auftrag:
1. Klausel-Check: Liste alle essenziellen Regelungspunkte (Beendigungszeitpunkt, Abfindungshöhe, unwiderrufliche Freistellung, betriebliche Altersvorsorge, Rückgabe Firmeneigentum, Wettbewerbsverbote, Verschwiegenheit, qualifiziertes Zeugnis).
2. Zeugnis: Definiere die Vereinbarung über ein qualifiziertes Zeugnis und dessen Note.
3. Sozialversicherungsrechtliche Hinweise: Weisen Sie auf Sperrzeitrisiken (§ 159 SGB III) und das Ruhen des Arbeitslosengeldes (§ 158 SGB III) hin. Erklären Sie, wie eine Turbo-Klausel das Ruhen vermeiden kann.
4. Erledigungsklausel: Entwerfen Sie eine Ausgleichsquittung, die alle bekannten und unbekannten Ansprüche erfasst.
5. Taktik-Tipps: Geben Sie Empfehlungen für die Verhandlung (z. B. Outplacement, Weiterbildungskosten, Verschwiegenheit, Sprinter- oder Turbo-Option, Staffelung der Abfindung).
Output: Strukturieren Sie das Ergebnis als tabellarische Checkliste (Regelung, Formulierungshinweise, Risikohinweise).
Arbeitsrecht: Sozialauswahl bei betriebsbedingter Kündigung
Systematische Prüfung der Sozialauswahl gemäß § 1 Abs. 3 KSchG mit Bildung der Vergleichsgruppe, Anwendung eines Punkteschemas und Bewertung von Sonderkündigungsschutz und Prozessrisiken.
ArbeitsrechtNiveau: Fortgeschritten
Schlechtes Prompt
Wie funktioniert Sozialauswahl?
Reflexion & Verbesserungsansatz
Die ursprüngliche Frage war zu theoretisch. Das optimierte Prompt definiert die Vergleichsgruppe, verlangt ein Punkteschema und berücksichtigt Sonderkündigungsschutz. Schriftsatz-Bausteine erleichtern die prozessuale Verwendung.
Agiere als spezialisierter Fachanwalt für Arbeitsrecht. Erstelle eine detaillierte Analyse zur Sozialauswahl für einen mittelständischen Betrieb basierend auf folgendem Szenario:
Sachverhalt: Ein Unternehmen muss aufgrund einer Umstrukturierung eine von fünf vergleichbaren Stellen im Vertrieb streichen. Vergleichsgruppe:
– A: 58 Jahre, 30 Jahre Betriebszugehörigkeit, verheiratet, zwei Kinder.
– B: 45 Jahre, 15 Jahre Betriebszugehörigkeit, verheiratet, ein Kind.
– C: 32 Jahre, 3 Jahre Betriebszugehörigkeit, ledig.
– D: 29 Jahre, 1 Jahr Betriebszugehörigkeit, ledig.
– E: 40 Jahre, 8 Jahre Betriebszugehörigkeit, geschieden, ein Kind unterhaltspflichtig.
Auftrag:
1. Bildung der Vergleichsgruppe: Erläutern Sie Kriterien der horizontalen Vergleichbarkeit (gleiche oder ähnliche Aufgaben, Austauschbarkeit).
2. Punkteschema-Analyse: Wenden Sie ein Punkteschema an (z. B. Lebensalter: je Jahr 1 Punkt, Betriebszugehörigkeit: je Jahr 2 Punkte, Unterhaltspflichten: Kind 10 Punkte, Ehepartner 5 Punkte) und ordnen Sie die Punkte.
3. Ergebnis & Risikobewertung: Bestimmen Sie den am wenigsten schutzbedürftigen Arbeitnehmer. Prüfen Sie Sonderkündigungsschutzrechte (Schwerbehinderung, Elternzeit, Betriebsrat) und bewerten Sie Prozessrisiken (Fehler bei Vergleichsgruppenbildung oder Punktvergabe).
4. Schriftsatz-Bausteine: Formulieren Sie zwei Textbausteine für eine Klageerwiderung – einen zur Darstellung des Punkteschemas, den anderen zur Abwehr pauschaler Einwände.
Output: Strukturieren Sie die Antwort in A. Sachverhalt, B. Rechtliche Würdigung, C. Ergebnis, D. Prozessrisiko und fügen Sie eine Tabelle mit der Punkteberechnung bei.
Arbeitsrecht: Beschäftigungsbeginn aus Arbeitsvertrag ermitteln
Präzise Ermittlung des Beginns des Arbeitsverhältnisses. Unterscheiden Sie zwischen Datum der Unterzeichnung und tatsächlicher Arbeitsaufnahme; erkennen Sie Klauseln zur Anrechnung von Vorbeschäftigungen und prüfen Sie die Wartezeit nach dem KSchG.
ArbeitsrechtNiveau: Basis
Schlechtes Prompt
Seit wann arbeitet die Person hier? Schau in den Vertrag.
Reflexion & Verbesserungsansatz
Das ursprüngliche Prompt war zu ungenau. Das optimierte Prompt differenziert zwischen Unterzeichnung und Arbeitsaufnahme, berücksichtigt Anrechnung von Vordienstzeiten und stellt die Ergebnisse tabellarisch dar.
Agiere als präziser Rechtsanwaltsfachangestellter. Analysiere den beigefügten Arbeitsvertrag im Hinblick auf die Dauer der Betriebszugehörigkeit.
Auftrag:
1. Datumsermittlung: Ermitteln Sie das exakte Datum des Beginns des Arbeitsverhältnisses. Differenzieren Sie zwischen Unterzeichnung und tatsächlicher Arbeitsaufnahme.
2. Kontinuitätsprüfung: Suchen Sie nach Klauseln, die Zeiten bei verbundenen Unternehmen, Konzernzugehörigkeit oder frühere Beschäftigungen anrechnen. Notieren Sie solche Klauseln wörtlich.
3. Rechtliche Relevanz: Berechnen Sie anhand des Datums, ob die Wartezeit von sechs Monaten nach § 1 Abs. 1 KSchG abgelaufen ist. Prüfen Sie auch längere Kündigungsfristen nach § 622 BGB oder tarifliche Regeln.
4. Beleg: Zitieren Sie die relevante Passage („Das Arbeitsverhältnis beginnt am …“) wörtlich.
Output: Erstellen Sie eine Tabelle mit den Spalten: Eintrittsdatum laut Vertrag, Datum der tatsächlichen Arbeitsaufnahme, Fundstelle im Vertrag, Anrechnung von Vorbeschäftigungen (Ja/Nein), Status der Wartezeit (erfüllt/nicht erfüllt).
Arbeitsrecht: Tarifliche Inbezugnahmeklausel – statisch oder dynamisch?
Rechtssichere Qualifikation einer Inbezugnahmeklausel im Arbeitsvertrag als statisch oder dynamisch sowie AGB-Kontrolle nach Transparenz- und Unklarheitsregeln.
ArbeitsrechtNiveau: Fortgeschritten
Schlechtes Prompt
Gibt es im Vertrag irgendwas mit Tarif?
Reflexion & Verbesserungsansatz
Die ursprüngliche Frage beschränkte sich auf das Vorhandensein einer Tarifklausel. Das optimierte Prompt unterscheidet zwischen statischer und dynamischer Verweisung, prüft Transparenz und Unklarheiten und analysiert die Rechtsfolgen.
Agiere als spezialisierter Fachanwalt für Arbeitsrecht und unterziehe die vorliegende Inbezugnahmeklausel einer rechtlichen Prüfung.
Untersuchungsobjekt: „Auf das Arbeitsverhältnis finden die Tarifverträge des Metall- und Elektrohandwerks in ihrer jeweiligen Fassung Anwendung.“
Auftrag:
1. Klassifizierung: Analyse, ob die Klausel statisch (Bezugnahme auf einen bestimmten Tarifstand) oder dynamisch (Bezugnahme auf die „jeweilige Fassung“) ausgestaltet ist.
2. Rechtsprechungs-Check: Erläutere die Unterschiede zwischen Altverträgen (vor dem 1. 1. 2002) und Neuverträgen hinsichtlich Gleichstellungsklauseln und Tarifsukzession. Unklare Klauseln werden zu Lasten des Arbeitgebers ausgelegt.
3. AGB-Kontrolle: Prüfe die Klausel nach dem Transparenzgebot (§ 307 Abs. 1 S. 2 BGB) und der Unklarheitenregel (§ 305c Abs. 2 BGB).
4. Rechtsfolgen: Benenne tarifliche Leistungen, die Vertragsbestandteil werden (Entgelt, Urlaub, Arbeitszeit, Zuschläge) und prüfe, ob eine dynamische Wirkung auch nach Verbandsaustritt fortbesteht.
Output: Erstelle eine juristische Kurzstellungnahme (A. Klausel, B. Einordnung, C. Rechtsfolgen, D. Empfehlung).
Arbeitsrecht: Vergütung ermitteln – Bruttomonatsgehalt oder andere Vergütungsform
Analyse der gesamten Entgeltstruktur eines Arbeitsvertrages: Grundvergütung, variable Bestandteile, Sachbezüge und Überstundenregelung. Pauschalabgeltungsklauseln werden auf Transparenz und Wirksamkeit geprüft.
ArbeitsrechtNiveau: Basis
Schlechtes Prompt
Wie viel Geld bekommt der Arbeitnehmer?
Reflexion & Verbesserungsansatz
Die ursprüngliche Frage war zu simpel. Das optimierte Prompt zwingt zur Analyse sämtlicher Vergütungsbestandteile einschließlich variabler Leistungen und Überstundenregelungen.
Agiere als präziser Rechtsanwalt. Analysiere den vorliegenden Arbeitsvertrag im Hinblick auf die gesamte Vergütungsstruktur.
Prüfungsfragen:
• Grundvergütung: Wie hoch ist das monatliche Grundgehalt oder der vereinbarte Stundenlohn? Wird ein Stundenlohn gezahlt, geben Sie die wöchentliche Arbeitszeit an, um das Monatsentgelt zu berechnen.
• Zusatzleistungen: Identifizieren Sie Sonderzahlungen wie 13. Gehalt, Urlaubsgeld, Weihnachtsgeld, Boni, Provisionen oder Zielvereinbarungen. Bestimmen Sie deren Rechtscharakter (verbindlich, freiwillig, widerruflich, an Bedingungen geknüpft).
• Überstundenregelung: Wie werden Mehrstunden abgegolten? Gibt es eine Pauschalabgeltungsklausel („mit dem Gehalt sind X Überstunden abgegolten“)? Diese muss die abgegoltenen Stunden klar benennen, sonst ist sie unwirksam.
• Sachbezüge und sonstige Leistungen: Sind Dienstwagen, Mitarbeiteraktien, Essensgutscheine oder betriebliche Altersvorsorge vereinbart?
Output: Erstellen Sie eine Tabelle mit den Spalten Vergütungsbestandteil, Höhe/Regelung, Rechtscharakter (verbindlich, freiwillig, widerruflich) und Fundstelle im Vertrag. Fügen Sie kurze Zitate aus den relevanten Klauseln bei.
Strukturierte Aufbereitung des Akteninhalts zur effizienten Vorbereitung der Verteidigungsstrategie. Es sollen chronologisch die Ereignisse, Beteiligten und Beweismittel erfasst und Widersprüche herausgearbeitet werden.
StrafrechtNiveau: Basis
Schlechtes Prompt
Fass die Akte mal kurz zusammen.
Reflexion & Verbesserungsansatz
„Kurz zusammenfassen“ führt zu Informationsverlust. Das optimierte Prompt strukturiert die Akteninhalte nach Formalien, Chronologie, Beteiligten und Beweisen und identifiziert Widersprüche.
Agiere als Strafverteidiger. Analysiere die vorliegende Ermittlungsakte und erstelle eine strukturierte Sachverhaltszusammenfassung.
Fokus-Punkte:
• Formale Daten: Tatzeit, Tatort, Tatvorwurf und zuständige Ermittlungsbehörde notieren.
• Chronologie: Einen Zeitstrahl der Ereignisse erstellen (Tat, Durchsuchungen, Vernehmungen, Beschlagnahmen).
• Personenkonstellation: Geschädigte, Zeugen und Mitbeschuldigte mit Rollen und Beziehungen auflisten.
• Zentrale Beweismittel: Wichtige Beweismittel identifizieren (Sachbeweise, Fotos/Videos, Überwachungsprotokolle, Gutachten).
• Aussageanalyse: Aussagen des Beschuldigten und der Zeugen zusammenfassen, Widersprüche oder entlastende Elemente markieren.
Output: Strukturierte Zusammenfassung in Stichpunkten oder Fließtext mit belastenden und entlastenden Elementen. Diese soll die Verteidigungsstrategie erleichtern.
Strafrecht: Mögliche Straftatbestände identifizieren und kurz einordnen
Vollständige Erfassung aller materiell-rechtlichen Delikte eines Sachverhalts. Alle in Betracht kommenden Haupt- und Begleitdelikte sollen geprüft, Qualifikationen und Konkurrenzen berücksichtigt und Rechtfertigungs- sowie Entschuldigungsgründe identifiziert werden.
StrafrechtNiveau: Fortgeschritten
Schlechtes Prompt
Welche Straftaten liegen vor?
Reflexion & Verbesserungsansatz
Die ursprüngliche Frage lieferte nur Schlagwörter. Das optimierte Prompt verlangt eine systematische Deliktsidentifikation, Prüfungsaufbau, Qualifikationsprüfung, Konkurrenzanalyse und die Berücksichtigung von Rechtfertigungs- und Entschuldigungsgründen.
Agiere als Strafrechtsexperte. Unterziehe den geschilderten Sachverhalt einer umfassenden materiell-rechtlichen Prüfung.
Auftrag:
1. Deliktsidentifikation: Liste alle Straftatbestände aus dem StGB und Nebenstrafrecht auf, die erfüllt sein könnten (Hauptdelikte wie Körperverletzung, Betrug, Diebstahl, BtM-Verstöße sowie Neben- und Begleitdelikte wie Urkundenfälschung, Geldwäsche).
2. Kurzgutachten: Erstelle für jedes Hauptdelikt einen Prüfungsaufbau (objektiver Tatbestand – Tatobjekt, Tathandlung, Taterfolg, Kausalität; subjektiver Tatbestand – Vorsatz, Absichten; Rechtswidrigkeit – mögliche Rechtfertigungsgründe; Schuld – Schuldfähigkeit, Entschuldigungsgründe).
3. Besonderheiten: Prüfe Qualifikationen (gefährliche Körperverletzung, schwerer Diebstahl), Regelbeispiele (gewerbsmäßig, bandenmäßig) und strafmildernde/-schärfende Umstände.
4. Konkurrenzen: Ordne die Delikte vorläufig als Tateinheit, Tatmehrheit oder Konsumtion ein.
Output: Strukturierte Antwort nach beteiligten Personen. Für jede Person relevante Delikte, kurzer Prüfungsverlauf und Hinweis auf Rechtfertigungs- oder Entschuldigungsgründe.
Strafrecht: Beweismittel aus der Akte – belastend vs. entlastend bewerten
Kritische Würdigung der Beweislage in einer Ermittlungs- oder Strafakte: Erstellung einer Beweis-Matrix mit Beweisart, Beweiskraft, Schwachstellen, Verwertbarkeit und Verurteilungsprognose.
StrafrechtNiveau: Fortgeschritten
Schlechtes Prompt
Wie ist die Beweislage?
Reflexion & Verbesserungsansatz
Die ursprüngliche Frage war zu pauschal. Das optimierte Prompt strukturiert die Beweise, bewertet die Glaubhaftigkeit und prüft Verwertungsverbote; eine Verurteilungsprognose wird erstellt.
Agiere als Strafverteidiger. Analysiere die Beweislage der Ermittlungsakte im Hinblick auf die Hauptverhandlung.
Auftrag:
1. Beweis-Matrix: Erstellen Sie eine Tabelle mit Spalten: Beweisart (Zeuge, Sachbeweis, Urkunde, Gutachten), Belastend/Entlastend, Kernaussage/Relevanz, Schwachstellen (Widersprüche, Erinnerungslücken, mögliche Verwertungsverbote).
2. Glaubhaftigkeitsprüfung: Bewerten Sie Zeugenaussagen hinsichtlich Beziehungen zum Beschuldigten, Interesse am Verfahren und Widersprüche.
3. Verwertungsverbote: Prüfen Sie, ob Beweise unverwertbar sind (fehlende richterliche Anordnung, unzulässige Maßnahmen, unterlassene Belehrung).
4. Prognose: Schätzen Sie die Verurteilungswahrscheinlichkeit aufgrund der Beweislage; identifizieren Sie starke Belastungs- und entlastende Beweise.
Output: Präsentieren Sie die Beweis-Matrix und eine kurze Bewertung. Formulieren Sie Handlungsempfehlungen wie weitere Beweisanträge oder Anträge auf Ausschluss bestimmter Beweise.
Verkehrsrecht: Fahrereigenschaft bestreiten – Argumentation gegenüber Behörde
Entwicklung einer Verteidigungsstrategie zur Bestreitung der Fahrereigenschaft. Fotoanalyse, fehlende Halterhaftung und das Risiko einer Fahrtenbuchauflage sind zu berücksichtigen.
Verkehrsrecht / OWiNiveau: Fortgeschritten
Schlechtes Prompt
Der Fahrer war’s nicht. Schreib was dazu.
Reflexion & Verbesserungsansatz
Die ursprüngliche Behauptung reicht nicht aus. Das optimierte Prompt liefert eine Fotoanalyse, erklärt die fehlende Halterhaftung, warnt vor Fahrtenbuchauflagen und bietet einen Schriftsatzentwurf.
Agiere als Fachanwalt für Verkehrsrecht. Entwerfe eine Strategie zur Bestreitung der Fahrereigenschaft in einem Bußgeldverfahren.
Szenario: Der Mandant ist Halter des Fahrzeugs, bestreitet aber, gefahren zu sein. Das Messfoto ist unscharf oder verdeckt.
Auftrag:
1. Fotoanalyse: Begründung der mangelnden Identifizierbarkeit (fehlende anthropometrische Merkmale; Reflexionen, Schatten).
2. Halterhaftung: Erklärung, warum im fließenden Verkehr keine Halterhaftung besteht. Nur Parkverstöße lösen eine Halterhaftung aus (§ 25a StVG).
3. Mitwirkungspflicht: Hinweis, dass der Halter mögliche Fahrer nennen darf, aber nicht verpflichtet ist, sich selbst zu belasten.
4. Fahrtenbuch-Risiko: Warnung vor einer Fahrtenbuchauflage nach § 31a StVZO, wenn der Fahrer nicht ermittelt werden kann. Erläuterung der Voraussetzungen und Dauer.
5. Schriftsatz: Entwurf eines Schreibens an die Behörde, das die Fahrereigenschaft bestreitet, die Fotoanalyse darstellt und eine Einstellung des Verfahrens anregt.
Output: Strukturierte Argumente und ein Musterschreiben für den Mandanten.
Verkehrsrecht: Fahrverbot vermeiden – Strategie bei Wiederholungstätern
Erarbeitung von Begründungsansätzen für ein Absehen vom Regelfahrverbot durch Augenblicksversagen oder unzumutbare Härte gegen Erhöhung der Geldbuße.
Verkehrsrecht / OWiNiveau: Basis
Schlechtes Prompt
Ich will kein Fahrverbot. Was tun?
Reflexion & Verbesserungsansatz
Das optimierte Prompt benannt Augenblicksversagen und unzumutbare Härte als juristische Ansatzpunkte und liefert eine strukturierte Argumentationshilfe inklusive Beleglisten und Antragsformulierungen.
Agiere als spezialisierter Verkehrsrechtler. Entwickle eine Strategie, um ein Fahrverbot für einen Wiederholungstäter (§ 25 Abs. 1 Satz 1 StVG) abzuwenden.
Auftrag:
1. Augenblicksversagen: Prüfe, ob ein Mitzieheffekt im Kolonnenverkehr, unklare Beschilderung oder ein kurzfristiger Orientierungsverlust vorlag und wie dies nachzuweisen ist.
2. Unzumutbare Härte: Formuliere, warum ein Fahrverbot eine unzumutbare Härte darstellt (Berufskraftfahrer ohne ÖPNV, drohender Arbeitsplatzverlust). Belege (Arbeitsvertrag, Fahrtstrecken) beifügen.
3. Vermeidungstaktik: Entwickle einen Antrag, das Fahrverbot gegen eine höhere Geldbuße abzuwenden. Zeige, dass der Zweck der Abschreckung auch ohne Fahrverbot erreicht wird.
4. Voreintragungen: Prüfe bestehende Punkte im Fahreignungsregister und argumentiere, wenn diese lange zurückliegen oder geringfügig waren.
Output: Erstelle eine strukturierte Argumentationshilfe mit Beleglisten und Antragsformulierungen.
Prüfung der Wirksamkeit der Zustellung und deren Auswirkung auf Fristbeginn und Verjährung. Es sollen Heilung von Zustellmängeln, Wiedereinsetzung und Beweisführung berücksichtigt werden.
Verkehrsrecht / OWiNiveau: Basis
Schlechtes Prompt
Die Zustellung war falsch. Kann man was machen?
Reflexion & Verbesserungsansatz
Fehlerhafte Zustellung ist oft der letzte Rettungsanker bei Fristversäumnissen. Das optimierte Prompt legt den Fokus auf Heilung, Fristen, Wiedereinsetzung und Beweise und ermöglicht eine umfassende Prüfung.
Agiere als Rechtsexperte für Verwaltungszustellungsrecht. Analysiere die Wirksamkeit der Zustellung eines Bußgeldbescheids.
Prüfpunkte:
1. Heilung von Mängeln: Prüfen Sie, ob Zustellungsfehler (falsche Adresse, fehlender Zustellvermerk) durch tatsächlichen Zugang geheilt wurden. Nach VwZG gilt der Bescheid ab Zugang als zugestellt.
2. Fristen und Verjährung: Bestimmen Sie, wann die Einspruchsfrist begann. Fehlerhafte Zustellung verzögert den Fristbeginn bis zum tatsächlichen Zugang; die Verjährung wird erst beim Zugang unterbrochen.
3. Wiedereinsetzung: Entwerfen Sie einen Wiedereinsetzungsantrag (§ 44 StPO i.V.m. § 46 OWiG), wenn der Einspruch verspätet ist und der Zustellmangel ohne Verschulden vorlag. Der Antrag muss fristgerecht sein und das Hindernis glaubhaft machen (eidesstattliche Versicherung, Zeugen, Fotos).
4. Beweisführung: Listen Sie benötigte Beweismittel auf (Aussagen, Zeugen, Fotos des Briefkastens).
Output: Erstellen Sie eine gegliederte Prüfung (A. Sachverhalt, B. Heilung und Fristen, C. Wiedereinsetzung, D. Beweismittel) und formulieren Sie Musteranträge.
Familienrecht: Erstellung einer strukturierten Erstprüfung
Strukturierte Erstprüfung zur Frage des Trennungs- und nachehelichen Unterhalts. Bedarf, Leistungsfähigkeit, Rangfolge und verschiedene Unterhaltsarten sollen systematisch ermittelt werden.
FamilienrechtNiveau: Basis
Schlechtes Prompt
Muss der Ex-Mann Unterhalt zahlen?
Reflexion & Verbesserungsansatz
Die ursprüngliche Frage war emotional und unjuristisch. Das optimierte Prompt zwingt zur systematischen Unterhaltsprüfung, trennt die Anspruchsgrundlagen und vermeidet Rechenfehler.
Agiere als Fachanwalt für Familienrecht. Prüfe nach deutschem Recht die Unterhaltsansprüche der Mandantin.
Sachverhalt: Ehe von 12 Jahren. Trennung vor acht Monaten. Zwei minderjährige Kinder leben bei der Mandantin. Ehemann verdient ca. 4 500 € netto, Mandantin 1 200 € netto (Teilzeit).
Prüfungsauftrag:
1. Trennungsunterhalt (§ 1361 BGB): Bedarfsermittlung, Erwerbsobliegenheit und Leistungsfähigkeit.
2. Kindesunterhalt: Einordnung nach Düsseldorfer Tabelle; Rangfolge beachten.
3. Nachehelicher Unterhalt (§§ 1569 ff. BGB): Prüfung möglicher Tatbestände (Betreuungsunterhalt, Aufstockungsunterhalt).
4. Berechnung: Anwendung der Quotenmethode, relevante Abzüge (berufsbedingte Aufwendungen, Erwerbstätigenbonus).
Output: Strukturieren Sie das Gutachten mit Normzitaten und rechnerischer Übersicht.
Familienrecht: Vorbereitung Sorgerechts- und Umgangsregelung
Vorbereitung einer Sorgerechts- und Umgangsregelung bei unverheirateten, hochstrittigen Eltern. Der gesetzliche Ausgangspunkt, das Kindeswohl, die Kooperationsfähigkeit und die Rolle von Jugendamt und Verfahrensbeistand sind zu berücksichtigen.
FamilienrechtNiveau: Basis
Schlechtes Prompt
Wer bekommt das Sorgerecht?
Reflexion & Verbesserungsansatz
Die ursprüngliche Frage reduzierte das Thema auf eine Ja/Nein-Antwort. Das optimierte Prompt stellt den gesetzlichen Ausgangspunkt und das Kindeswohl dar, berücksichtigt die Kooperationsfähigkeit und erläutert die Rolle der Beteiligten.
Agiere als Fachanwalt für Familienrecht. Erstelle eine rechtliche Ersteinschätzung zur elterlichen Sorge.
Sachverhalt: Eltern unverheiratet, Kind 6 Jahre. Mutter betreut überwiegend; Vater beantragt gemeinsames Sorgerecht. Es besteht ein erheblicher Kommunikationskonflikt.
Prüfung:
1. Gesetzlicher Ausgangspunkt (§ 1626a BGB)
2. Maßstab: Kindeswohl
3. Bedeutung der Kooperationsfähigkeit (BGH-Rechtsprechung)
4. Abgrenzung gemeinsames Sorgerecht vs. Alleinsorge
5. Rolle des Jugendamts und des Verfahrensbeistands
Output: Kurzgutachten mit Handlungsempfehlung.
Medizinrecht: Prüfung eines Behandlungsfehlers
Prüfung eines möglichen Behandlungsfehlers unter Berücksichtigung der vertraglichen und deliktischen Anspruchsgrundlagen, der Unterscheidung zwischen einfachem und grobem Fehler, Dokumentations- und Aufklärungsmängeln sowie der Beweislastumkehr.
MedizinrechtNiveau: Basis
Schlechtes Prompt
Der Arzt hat Mist gebaut – was kann man tun?
Reflexion & Verbesserungsansatz
Der ursprüngliche Prompt war emotional. Das optimierte Prompt verlangt eine juristische Analyse der Anspruchsgrundlagen, unterscheidet zwischen einfachen und groben Fehlern, prüft Dokumentations- und Aufklärungsmängel und listet Schadenspositionen.
Agiere als Fachanwalt für Medizinrecht. Prüfe mögliche Ansprüche wegen eines ärztlichen Behandlungsfehlers.
Sachverhalt: Nach einer Hüft-OP kam es zu einer Infektion. Die Dokumentation ist lückenhaft; der Aufklärungsbogen ist unvollständig.
Prüfung:
1. Vertragliche und deliktische Anspruchsgrundlagen: §§ 630a ff., 823 BGB.
2. Einfacher vs. grober Behandlungsfehler: Ein grober Fehler liegt vor, wenn gegen bewährte medizinische Regeln gravierend verstoßen wurde; dies führt zur Beweislastumkehr.
3. Dokumentationsmängel (§ 630f BGB): Bei fehlender Dokumentation wird vermutet, dass der Arzt fehlerhaft gearbeitet hat.
4. Beweislastumkehr: Erläutern Sie, dass bei grobem Fehler, Dokumentations- oder Aufklärungsmängeln der Arzt beweisen muss, dass der Fehler den Schaden nicht verursacht hat.
5. Schadenspositionen: Schmerzensgeld, Haushaltsführungsschaden, vermehrte Bedürfnisse, Verdienstausfall. Hinweis auf dreijährige Verjährungsfrist ab Kenntnis des Schadens.
Output: Verfassen Sie ein Kurzgutachten mit den Abschnitten A. Sachverhalt, B. Anspruchsgrundlagen, C. Behandlungsfehler, D. Beweislastumkehr, E. Schadenspositionen.
Medizinrecht: Prüfung der wirksamen ärztlichen Aufklärung.
Ermittlung, ob die ärztliche Aufklärung den Anforderungen des § 630e BGB entspricht. Es sind Rechtzeitigkeit, inhaltliche Vollständigkeit, Alternativenaufklärung und die Umstände der Einwilligungssituation zu prüfen.
MedizinrechtNiveau: Basis
Schlechtes Prompt
Ich wurde nicht richtig aufgeklärt.
Reflexion & Verbesserungsansatz
Der ursprüngliche Prompt war eine bloße Beschwerde. Das optimierte Prompt verpflichtet zur medizinrechtlichen Prüfung von Rechtzeitigkeit, Vollständigkeit, Alternativen und Einwilligungssituation sowie der Rechtsfolgen bei Aufklärungsmängeln.
Prüfe als Medizinrechtler die Wirksamkeit der ärztlichen Aufklärung.
Sachverhalt: Die Aufklärung erfolgte erst am OP-Tag; Risiko X wurde nicht erwähnt und der Patient unterschrieb den Aufklärungsbogen kurz nach Verabreichung eines Beruhigungsmittels.
Prüfung:
– Rechtzeitigkeit: Wurde die Aufklärung so frühzeitig durchgeführt, dass der Patient seine Entscheidung wohlüberlegt treffen konnte, ohne unter Zeitdruck oder medikamentöser Beeinflussung zu stehen?
– Inhaltliche Vollständigkeit: Wurden Art und Umfang des Eingriffs, typische Risiken, Erfolgsaussichten und Alternativen verständlich erläutert? Ist das Risiko X aufklärungspflichtig?
– Alternativenaufklärung: Wurden dem Patienten alternative Behandlungsmöglichkeiten erklärt?
– Rechtsfolgen bei Aufklärungsmangel: Welche Ansprüche ergeben sich bei fehlender oder fehlerhafter Aufklärung (z. B. Schmerzensgeld, Beweislastumkehr)?
Output: Gutachten im Gutachtenstil (Sachverhalt, Prüfungspunkte, Ergebnis) mit Beweis- und Prozesserwägungen.
Systematische Berechnung des Zugewinnausgleichs gemäß §§ 1373 ff. BGB. Anfangs- und Endvermögen beider Ehegatten sowie privilegierte Erwerbe sind korrekt abzugrenzen und der Ausgleichsanspruch zu bestimmen.
FamilienrechtNiveau: Basis
Schlechtes Prompt
Wer bekommt beim Zugewinn wie viel?
Reflexion & Verbesserungsansatz
Die ursprüngliche Frage ignorierte die Berechnungslogik. Das optimierte Prompt verlangt die exakte Abgrenzung der Vermögensmassen, berücksichtigt privilegierte Erwerbe und liefert ein nachvollziehbares Berechnungsschema.
Agiere als Fachanwalt für Familienrecht. Prüfe den Zugewinnausgleich zwischen den Ehegatten.
Sachverhalt: Die Ehe bestand 15 Jahre, es existiert kein Ehevertrag. Anfangsvermögen des Ehemanns: 50 000 €, Endvermögen: 420 000 €. Anfangsvermögen der Ehefrau: 10 000 €, Endvermögen: 160 000 €. Während der Ehe erhielt der Ehemann eine Erbschaft von 80 000 €.
Prüfung:
1. Berechnung des Zugewinns beider Ehegatten: Endvermögen minus Anfangsvermögen.
2. Behandlung privilegierter Erwerbe (§ 1374 Abs. 2 BGB): Die Erbschaft wird dem Anfangsvermögen des Ehemanns zugerechnet.
3. Ausgleichsanspruch (§ 1378 BGB): Der Ehegatte mit dem höheren Zugewinn schuldet dem anderen die Hälfte der Differenz.
4. Zahlungsmodalitäten und Durchsetzbarkeit: Skizzieren Sie die Zahlungsmodalitäten und ggf. Vollstreckungsmöglichkeiten.
Output: Rechnerisch saubere Darstellung mit tabellarischer Übersicht und Ergebnis.
Familienrecht: Versorgungsausgleich prüfen
Ersteinschätzung zum Versorgungsausgleich. Zu ermitteln sind ausgleichspflichtige Anrechte, die Art der Teilung (intern/extern), Ausschlussgründe und mögliche einvernehmliche Gestaltungen.
FamilienrechtNiveau: Basis
Schlechtes Prompt
Was passiert mit der Rente nach der Scheidung?
Reflexion & Verbesserungsansatz
Die ursprüngliche Frage war zu pauschal. Das optimierte Prompt strukturiert den Versorgungsausgleich, prüft interne/externe Teilung, Ausschlussgründe und Gestaltungsoptionen.
Agiere als Fachanwalt für Familienrecht. Prüfe den Versorgungsausgleich.
Sachverhalt: Ehe bestand 18 Jahre. Beide Ehegatten waren erwerbstätig. Ehemann: gesetzliche Rente + betriebliche Altersvorsorge. Ehefrau: gesetzliche Rente.
Prüfung:
1. Ausgleichspflichtige Anrechte (§ 2 VersAusglG): Ermitteln Sie, welche Anrechte auszugleichen sind (gesetzliche, betriebliche, private).
2. Interne vs. externe Teilung: Erläutern Sie den Unterschied und ordnen Sie die Anrechte entsprechend ein.
3. Ausschlussgründe (§ 27 VersAusglG): Prüfen Sie, ob der Ausgleich wegen grober Unbilligkeit ausgeschlossen werden kann.
4. Gestaltungsoptionen: Zeigen Sie einvernehmliche Möglichkeiten auf, etwa den Verzicht auf den Ausgleich gegen Kompensation.
Output: Übersichtliche Prüfung mit Handlungsempfehlung.
Familienrecht: Umgangsregelung bei Kindeswohlkonflikt
Erarbeitung einer gerichtsfesten Umgangsregelung bei Streit über Umfang und Ausgestaltung. Das Kindeswohl, das Alter des Kindes, die Konfliktlage und das Jugendamt sind zu berücksichtigen.
FamilienrechtNiveau: Basis
Schlechtes Prompt
Wie oft darf der Vater das Kind sehen?
Reflexion & Verbesserungsansatz
Der ursprüngliche Prompt war zu kurz. Das optimierte Prompt fordert eine altersgerechte Umgangsgestaltung unter Berücksichtigung des Kindeswohls, möglicher Einschränkungen und der Einbindung des Jugendamts.
Agiere als Fachanwalt für Familienrecht. Entwickle eine Umgangsregelung.
Sachverhalt: Das Kind ist 4 Jahre alt und lebt bei der Mutter. Die Eltern haben eine konfliktreiche Kommunikation; der Vater fordert erweiterten Umgang.
Prüfung:
– Maßstab Kindeswohl (§ 1684 BGB): Der Umgang muss dem Wohl des Kindes dienen.
– Altersgerechte Umgangsgestaltung: Entwickeln Sie einen Plan für regelmäßige Umgänge (Wochenenden, Ferien, Feiertage), der dem Entwicklungsstand des Kindes entspricht.
– Umgangsausschluss oder -einschränkung: Prüfen Sie, ob aufgrund der Konflikte eine Einschränkung oder Begleitung des Umgangs notwendig ist.
– Rolle des Jugendamts: Erläutern Sie, wie das Jugendamt oder ein Umgangspfleger eingebunden werden kann.
Output: Konkreter Umgangsvorschlag inklusive Wochenenden, Ferien und Feiertage.
Familienrecht: Ehevertrag auf Wirksamkeit prüfen
Kontrolle eines Ehevertrags auf Sittenwidrigkeit und Inhaltskontrolle. Zeitpunkt des Vertragsschlusses, einseitige Benachteiligung und der Kernbereich der Scheidungsfolgen sind zu bewerten.
FamilienrechtNiveau: Basis
Schlechtes Prompt
Ist der Ehevertrag gültig?
Reflexion & Verbesserungsansatz
Die ursprüngliche Frage war zu pauschal. Das optimierte Prompt verlangt die zweistufige BGH-Prüfung von Inhalt und Ausübung, betrachtet den Zeitpunkt des Vertragsschlusses und die Ausgewogenheit der Regelungen.
Agiere als Fachanwalt für Familienrecht. Prüfe die Wirksamkeit eines Ehevertrags.
Prüfung:
– Inhaltskontrolle: Liegt eine einseitige Benachteiligung vor, die wesentliche Scheidungsfolgen (Unterhalt, Versorgungsausgleich, Zugewinnausgleich) unangemessen ausschließt?
– Zeitpunkt des Vertragsschlusses: Wurde der Vertrag unter Druck, bei Schwangerschaft oder wirtschaftlicher Abhängigkeit geschlossen?
– Einseitige Benachteiligung: Ist eine Partei durch den Vertrag erheblich benachteiligt, ohne angemessenen Ausgleich?
– Kernbereich der Scheidungsfolgen: Sind unantastbare Bereiche betroffen (z. B. Betreuungsunterhalt, Existenzsicherung)?
Output: Rechtliche Einschätzung mit Risikoanalyse und Handlungsempfehlung.
Beratung zur rechtssicheren Gestaltung des Trennungsjahres. Kriterien für die Trennung (Tisch und Bett), Beweisführung und Auswirkungen auf Unterhalt und Scheidung werden erläutert.
FamilienrechtNiveau: Basis
Schlechtes Prompt
Wann gilt man als getrennt?
Reflexion & Verbesserungsansatz
Die ursprüngliche Frage war unpräzise. Das optimierte Prompt erläutert die Anforderungen an die Trennung unter einem Dach, Beweise und die Auswirkungen auf Unterhalt und Scheidung.
Agiere als Fachanwalt für Familienrecht. Prüfe das Vorliegen des Trennungsjahres.
Sachverhalt: Die Eheleute wohnen noch zusammen, führen aber getrennte Haushalte.
Prüfung:
– Trennung von Tisch und Bett: Getrennte Schlaf- und Wohnbereiche, keine gemeinsame Haushaltsführung, getrennte Freizeitgestaltung.
– Indizien der Trennung: Getrennte Konten, getrennte Haushaltskasse, kein gemeinsames Essen, getrennte Wäsche.
– Beweisprobleme: Wie dokumentiert man die Trennung (Tagebuch, Zeugen, schriftliche Vereinbarung)?
– Auswirkungen: Einfluss auf Trennungsunterhalt, Beginn des Trennungsjahres und den frühestmöglichen Scheidungstermin.
Output: Praxishinweise für Mandanten zur rechtssicheren Gestaltung und Dokumentation des Trennungsjahres.
Mietrecht: Eigenbedarfskündigung prüfen
Prüfung der Wirksamkeit einer Eigenbedarfskündigung gemäß § 573 BGB. Es sind berechtigtes Interesse, Begründungstiefe, Härteeinwand und Prozessrisiken zu beurteilen.
MietrechtNiveau: Basis
Schlechtes Prompt
Darf der Vermieter wegen Eigenbedarf kündigen?
Reflexion & Verbesserungsansatz
Die ursprüngliche Frage war zu pauschal. Das optimierte Prompt verlangt die Prüfung des berechtigten Interesses, der Begründungstiefe, des Härteeinwands und möglicher Prozessrisiken.
Agiere als Fachanwalt für Mietrecht. Prüfe eine Eigenbedarfskündigung.
Sachverhalt: Der Vermieter kündigt eine Wohnung, die der Mieter seit 12 Jahren bewohnt, zugunsten seiner Tochter, die die Wohnung selbst nutzen möchte.
Prüfung:
– Berechtigtes Interesse: Liegt ein tatsächlicher Eigenbedarf vor (z. B. Familienangehöriger benötigt die Wohnung)?
– Begründungstiefe: Ist der Kündigungsgrund nachvollziehbar und ausreichend begründet (Nutzer, Bedarf, Zeitpunkt)?
– Härteeinwand (§ 574 BGB): Liegt beim Mieter ein Härtefall vor (hohes Alter, lange Mietdauer, Krankheit, fehlende Alternativen)?
– Prozessrisiken: Risiken bei vorgeschobenem Eigenbedarf oder unzureichender Begründung; mögliche Schadensersatzansprüche des Mieters.
Output: Klar strukturierte Erfolgsaussichten und Handlungsempfehlungen.
Mietrecht: Betriebskostenabrechnung prüfen
Formelle und materielle Prüfung einer Nebenkostenabrechnung. Abrechnungsfrist, Umlagefähigkeit, Verteilerschlüssel und formelle Wirksamkeit sind zu kontrollieren.
MietrechtNiveau: Basis
Schlechtes Prompt
Sind die Nebenkosten korrekt?
Reflexion & Verbesserungsansatz
Die ursprüngliche Frage war zu kurz. Das optimierte Prompt strukturiert die Prüfung der Nebenkostenabrechnung nach Frist, Umlagefähigkeit, Verteilerschlüssel und formeller Wirksamkeit.
Agiere als Fachanwalt für Mietrecht. Prüfe als Mietrechtler die Betriebskostenabrechnung.
Prüfung:
– Abrechnungsfrist (§ 556 BGB): Ist die Abrechnung innerhalb von zwölf Monaten nach Ende des Abrechnungszeitraums zugestellt worden?
– Umlagefähigkeit: Sind nur umlagefähige Kosten enthalten (Heizung, Wasser, Müll, Hausmeister etc.)? Nicht umlagefähige Kosten wie Verwaltung und Instandhaltung dürfen nicht berechnet werden.
– Verteilerschlüssel: Entspricht der verwendete Verteilerschlüssel (Wohnfläche, Personenzahl, Verbrauch) dem Mietvertrag und ist er plausibel?
– Formelle Wirksamkeit: Enthält die Abrechnung eine nachvollziehbare Aufstellung der Gesamtkosten, den Anteil des Mieters und die geleisteten Vorauszahlungen?
Output: Erstellen Sie eine Checkliste mit Beanstandungspunkten und eine Empfehlung, ob Nachforderungen berechtigt sind.
Mietrecht: Kündigung wegen Zahlungsverzugs
Prüfung fristloser und hilfsweiser ordentlicher Kündigung wegen Mietrückstands nach §§ 543, 569 BGB. Rückstandshöhe, Heilungsmöglichkeit, Doppelkündigung und Räumungsverfahren sind zu beachten.
MietrechtNiveau: Basis
Schlechtes Prompt
Der Mieter zahlt nicht – kündigen?
Reflexion & Verbesserungsansatz
Die ursprüngliche Frage ignorierte die Voraussetzungen einer Kündigung. Das optimierte Prompt strukturiert die Prüfung nach Rückstandshöhe, Heilungsmöglichkeit, Doppelkündigung und Räumungsverfahren.
Agiere als Fachanwalt für Mietrecht. Prüfe eine Kündigung wegen Mietrückstands.
Prüfung:
– Rückstandshöhe: Ist der Rückstand so hoch, dass eine fristlose Kündigung möglich ist (zwei Monatsmieten oder mehr als eine Monatsmiete über zwei Termine hinweg)?
– Heilungsmöglichkeit (§ 569 Abs. 3 Nr. 2 BGB): Der Mieter kann die fristlose Kündigung heilen, wenn er innerhalb von zwei Monaten nach Zustellung der Räumungsklage alle Rückstände ausgleicht.
– Doppelkündigung: Neben der fristlosen Kündigung sollte hilfsweise ordentlich gekündigt werden, falls die fristlose Kündigung geheilt wird.
– Räumungsklage: Skizzieren Sie das weitere Vorgehen (Mahnung, Kündigung, Klage, Vollstreckung).
Output: Entscheidungsvorlage mit Prüfergebnis und Handlungsempfehlung.
Mietrecht: Mieterhöhung rechtssicher durchsetzen
Prüfung und Formulierung einer Mieterhöhung nach § 558 BGB. Vergleichsmiete, formelle Anforderungen, Kappungsgrenze und Zustimmungsklage müssen beachtet werden.
MietrechtNiveau: Basis
Schlechtes Prompt
Wie erhöhe ich die Miete?
Reflexion & Verbesserungsansatz
Die ursprüngliche Frage war unpräzise. Das optimierte Prompt zwingt zur formellen Präzision: Vergleichsmiete ermitteln, Kappungsgrenze beachten, Form und Frist einhalten, gerichtliche Zustimmungsklage vorbereiten.
Agiere als Fachanwalt für Mietrecht. Prüfe eine Mieterhöhung.
Prüfung:
– Vergleichsmiete: Ermitteln Sie die ortsübliche Vergleichsmiete (Mietspiegel oder drei vergleichbare Wohnungen). Die neue Miete darf die Vergleichsmiete nicht übersteigen.
– Form und Begründung: Die Mieterhöhung muss schriftlich erfolgen, den bisherigen und neuen Mietbetrag nennen und die Vergleichsmiete begründen. Der Mieter hat zwei Monate Zeit zur Zustimmung.
– Kappungsgrenze: Die Miete darf innerhalb von drei Jahren um höchstens 20 % (bzw. 15 % in Ballungsgebieten) steigen.
– Zustimmungsklage: Wenn der Mieter nicht zustimmt, kann der Vermieter auf Zustimmung klagen.
Output: Musteranschreiben und Risikoanalyse zur Mieterhöhung.
Mietrecht: Schönheitsreparaturklauseln prüfen
AGB-Kontrolle typischer Renovierungsklauseln. Es sind starre Fristen, Endrenovierungspflichten, Übertragung bei unrenoviertem Einzug und Rechtsfolgen der Unwirksamkeit zu prüfen.
MietrechtNiveau: Basis
Schlechtes Prompt
Muss der Mieter renovieren?
Reflexion & Verbesserungsansatz
Die ursprüngliche Frage war zu knapp. Das optimierte Prompt prüft starre Fristen, Endrenovierungspflicht, unrenovierte Übergabe und die Folgen unwirksamer Klauseln.
Agiere als Fachanwalt für Mietrecht.
Prüfe als Mietrechtler die Wirksamkeit einer Schönheitsreparaturklausel.
Prüfung:
– Starre Fristen: Enthält die Klausel feste Renovierungsintervalle (z. B. alle drei Jahre), unabhängig vom Wohnungszustand? Solche Klauseln sind unwirksam.
– Endrenovierung: Verpflichtet die Klausel zur Endrenovierung bei Auszug, unabhängig vom Zustand? Das ist unzulässig.
– Übertragungspflichten: Wurde die Wohnung unrenoviert übergeben? Dann besteht keine Renovierungspflicht.
– Rechtsfolgen der Unwirksamkeit: Der Vermieter trägt die Renovierungskosten und kann keine Ansprüche gegen den Mieter geltend machen.
Output: Kurzgutachten.
Medizinrecht: Grober Behandlungsfehler abgrenzen
Einordnung eines groben Behandlungsfehlers mit Beweislastumkehr. Definition, Abgrenzung zum einfachen Fehler, Beweisfolgen und Beispiele aus der Rechtsprechung sind darzustellen.
MedizinrechtNiveau: Basis
Schlechtes Prompt
War das ein grober Fehler?
Reflexion & Verbesserungsansatz
Das ursprüngliche Prompt war zu pauschal. Das optimierte Prompt definiert grobe Fehler, grenzt sie von einfachen ab, erklärt die Beweisfolgen und benennt Beispiele.
Agiere als Fachanwalt für Medizinrecht. Prüfe, ob ein grober Behandlungsfehler vorliegt.
Prüfung:
– Definition grober Fehler: Ein grober Fehler liegt vor, wenn elementare medizinische Standards in unverständlicher Weise verletzt werden; dies darf nicht passieren.
– Abgrenzung einfacher Fehler: Erläutere, dass einfache Fehler nur eine Pflichtverletzung darstellen und nicht automatisch zur Beweislastumkehr führen.
– Beweislastfolgen: Bei grobem Fehler kehrt sich die Beweislast um. Der Arzt muss beweisen, dass der Fehler den Schaden nicht verursacht hat.
– Rechtsprechungsbeispiele: Vergessene Instrumente, Verwechslung von Patientendaten, nicht kontrollierte Medikamentengabe.
Output: Juristisch belastbare Einschätzung.
Medizinrecht: Arzthaftung bei Organisationsverschulden
Prüfung der Haftung wegen Klinik- oder Praxisorganisation. Organisationspflichten, Personalmangel, Haftung des Trägers und Beweislastfragen müssen untersucht werden.
MedizinrechtNiveau: Basis
Schlechtes Prompt
Das Krankenhaus war chaotisch – haftet es?
Reflexion & Verbesserungsansatz
Das ursprüngliche Prompt war zu vage. Das optimierte Prompt hebt die Prüfung auf die systemische Ebene, beleuchtet Organisationspflichten, Personalmangel, Haftung des Trägers und Beweislastumkehr.
Agiere als Fachanwalt für Medizinrecht. Prüfe als Medizinrechtler ein Organisationsverschulden.
Prüfung:
– Organisationspflichten: Krankenhausträger müssen ausreichendes und qualifiziertes Personal, funktionierende Geräte, klare Arbeitsabläufe und Hygienestandards gewährleisten.
– Personalmangel: Prüfen Sie, ob Unterbesetzung oder ungeklärte Zuständigkeiten zum Schaden geführt haben.
– Haftung des Trägers: Verletzungen dieser Pflichten können eine Haftung nach § 823 BGB begründen.
– Beweisfragen: Bei Organisationsverschulden kehrt sich die Beweislast um; der Träger muss nachweisen, dass der Schaden auch bei ordnungsgemäßer Organisation entstanden wäre.
Output: Strukturierte Anspruchsprüfung.
Medizinrecht: Einwilligungsfähigkeit prüfen
Bewertung der Wirksamkeit einer Patienteneinwilligung. Es sind Geschäftsfähigkeit, Aufklärung, Stellvertretung und Dokumentation zu prüfen.
MedizinrechtNiveau: Basis
Schlechtes Prompt
War die Einwilligung gültig?
Reflexion & Verbesserungsansatz
Das ursprüngliche Prompt war zu kurz. Das optimierte Prompt fordert eine Prüfung der Geschäftsfähigkeit, der Aufklärung, einer Stellvertretung und der Dokumentation, um Formfehler mit Haftungsfolge zu vermeiden.
Agiere als Fachanwalt für Medizinrecht. Prüfe die Einwilligungsfähigkeit des Patienten.
Prüfung:
– Geschäftsfähigkeit: Ist der Patient einwilligungsfähig? Minderjährige oder Patienten mit geistigen Beeinträchtigungen benötigen ggf. einen gesetzlichen Vertreter.
– Aufklärung: Wurde der Patient über Art, Umfang, Risiken, Alternativen und Erfolgsaussichten des Eingriffs aufgeklärt?
– Stellvertretung: Liegt eine wirksame Vertretung durch Eltern, Betreuer oder Bevollmächtigten vor, wenn der Patient nicht selbst einwilligen konnte?
– Dokumentation: Wurde die Einwilligung ordnungsgemäß dokumentiert (Aufklärungsbogen, Unterschriften)?
Output: Rechtliche Bewertung mit Handlungsempfehlung.
Medizinrecht: Schmerzensgeldbemessung
Systematische Einschätzung der Schmerzensgeldhöhe. Art und Dauer der Verletzung, Dauerschäden, vergleichbare Fälle und Bemessungskriterien sind zu berücksichtigen.
MedizinrechtNiveau: Basis
Schlechtes Prompt
Wie viel Schmerzensgeld?
Reflexion & Verbesserungsansatz
Die ursprüngliche Frage war zu pauschal. Das optimierte Prompt verhindert unrealistische Erwartungen, indem es alle Bemessungskriterien und vergleichbare Fälle heranzieht.
Agiere als Medizinrechtler. Schätze ein angemessenes Schmerzensgeld.
Prüfung:
– Art und Dauer der Verletzung: Beschreibung der Verletzung und Heilungsdauer.
– Dauerschäden: Feststellung bleibender Beeinträchtigungen (z. B. Narben, funktionelle Einschränkungen).
– Vergleichsfälle: Recherche vergleichbarer Gerichtsentscheidungen.
– Bemessungskriterien: Ausmaß des Leidens, Dauer der Beeinträchtigung, Schuld des Schädigers, Alter und berufliche Situation des Geschädigten.
Output: Nenne eine Bandbreite für das Schmerzensgeld mit Begründung.
Medizinrecht: Verjährung medizinischer Ansprüche
Prüfung der Verjährung in Arzthaftungsfällen. Es sind Regelverjährung, Kenntnisstand des Patienten, Hemmungen und Beweislast zu klären.
MedizinrechtNiveau: Basis
Schlechtes Prompt
Ist das schon verjährt?
Reflexion & Verbesserungsansatz
Die ursprüngliche Frage war zu kurz. Das optimierte Prompt sichert Ansprüche, indem es die Regelverjährung, den Kenntnisstand, Hemmungstatbestände und die Beweislast prüft.
Agiere als Medizinrechtler. Prüfe die Verjährung medizinischer Schadensersatzansprüche.
Prüfung:
– Regelverjährung: Drei Jahre ab Jahresende, in dem der Patient Kenntnis von Schaden und Schädiger erlangt hat.
– Kenntnis: War dem Patienten der Schaden und die Person des Schädigers bekannt? Bei grobem Behandlungsfehler oder Aufklärungsmangel kann eine frühere Kenntnis vermutet werden.
– Hemmungstatbestände: Prüfung von Verhandlungen, Schlichtungsverfahren oder Klageerhebung.
– Beweislast: Der Patient muss darlegen, wann er Kenntnis erlangt hat; bei grobem Fehler kann sich die Beweislast verschieben.
Output: Klarer Fristenüberblick und Handlungsempfehlungen.
Entscheidungshilfe zur Einlassung des Beschuldigten. Es sind Aktenstand, Beweislast, Risiken einer Einlassung und taktische Empfehlungen zu bewerten.
StrafrechtNiveau: Basis
Schlechtes Prompt
Soll ich was sagen?
Reflexion & Verbesserungsansatz
Die ursprüngliche Frage war zu kurz. Das optimierte Prompt verpflichtet zu einer strategischen Gesamtbewertung der Einlassung oder des Schweigens, basierend auf Aktenstand, Beweislast und Risiken.
Agiere als Strafverteidiger. Bewerte die Frage der Aussageverweigerung.
Prüfung:
– Aktenstand: Überblick über die Beweislage und die vorhandenen Ermittlungsunterlagen verschaffen.
– Beweislast: Prüfen, ob die Beweise für eine Anklage oder Verurteilung ausreichen oder ob Lücken bestehen. Beachten Sie das nemo-tenetur-Prinzip (keine Pflicht zur Selbstbelastung).
– Risiken der Einlassung: Welche Risiken birgt eine Einlassung (Selbstbelastung, Widersprüche)? Wann kann eine Einlassung entlastend sein?
– Taktische Empfehlung: Abhängig von der Lage des Verfahrens (Polizei, Staatsanwaltschaft, Gericht) und den vorhandenen Beweisen eine Empfehlung abgeben, ob geschwiegen oder ausgesagt werden sollte.
Output: Klare Verteidigungsstrategie.
Strafrecht: Untersuchungshaft prüfen
Prüfung, ob Untersuchungshaft rechtmäßig ist. Es sind dringender Tatverdacht, Haftgründe, Verhältnismäßigkeit und Möglichkeiten der Haftprüfung oder -beschwerde zu prüfen.
StrafrechtNiveau: Basis
Schlechtes Prompt
Darf der Beschuldigte in U-Haft?
Reflexion & Verbesserungsansatz
Die ursprüngliche Frage war ungenau. Das optimierte Prompt erhöht die Chancen auf Haftentlassung, indem es Tatverdacht, Haftgründe und Verhältnismäßigkeit umfassend prüft und Rechtsbehelfe benennt.
Prüfe als Strafverteidiger die Untersuchungshaft.
Prüfung:
– Dringender Tatverdacht: Liegen konkrete Beweise vor, die einen dringenden Tatverdacht begründen? Wird der Tatverdacht fortlaufend überprüft?
– Haftgründe (§ 112 StPO): Flucht, Fluchtgefahr, Verdunkelungsgefahr, Wiederholungsgefahr. Gibt es mildere Maßnahmen (Kaution, Meldeauflagen)?
– Verhältnismäßigkeit: Steht die Haftdauer in angemessenem Verhältnis zur Schwere der Tat und zu erwartenden Strafe? Haftverschonung (§ 116 StPO) möglich?
– Haftprüfung/Haftbeschwerde: Möglichkeiten der Haftprüfung und Haftbeschwerde sowie die Rolle des Pflichtverteidigers.
Output: Prüfschema mit Empfehlungen für Haftprüfung oder Haftbeschwerde.
Strafrecht: Durchsuchung rechtlich angreifen
Prüfung der Rechtmäßigkeit einer Durchsuchung. Es sind richterlicher Beschluss, Gefahr im Verzug, Verhältnismäßigkeit, formelle Anforderungen und mögliche Beweisverwertungsverbote zu untersuchen.
StrafrechtNiveau: Basis
Schlechtes Prompt
War die Durchsuchung erlaubt?
Reflexion & Verbesserungsansatz
Die ursprüngliche Frage war zu pauschal. Das optimierte Prompt verlangt die Prüfung der gesetzlichen Voraussetzungen, der Begründung des Beschlusses, der Verhältnismäßigkeit und möglicher Beweisverwertungsverbote.
Prüfe als Strafverteidiger eine Wohnungsdurchsuchung.
Prüfung:
– Richterlicher Beschluss (§ 105 StPO): Liegt ein richterlicher Beschluss vor? Wenn nein, bestand Gefahr im Verzug?
– Gefahr im Verzug: Diese Ausnahme ist eng auszulegen und erfordert konkrete Hinweise auf Beweisgefährdung.
– Verhältnismäßigkeit: War die Durchsuchung geeignet, erforderlich und angemessen? Enthält der Beschluss Tatvorwurf, Objekt, Beweismittel und Zeitraum?
– Formale Anforderungen: Ist der Beschluss formal ordnungsgemäß (Begründung, Datum, Unterschrift)?
– Beweisverwertungsverbot: Kann ein Verwertungsverbot geltend gemacht werden? Welche Anträge (Beschlagnahmeaufhebung, Durchsuchungsbeschwerde) sind möglich?
Output: Angriffsleitfaden.
Strafrecht: Strafmaßprognose erstellen
Realistische Einschätzung des Strafrahmens. Strafrahmen, Vorstrafen, Milderungsgründe, Bewährungsoptionen und eine taktische Prognose sind zu berücksichtigen.
StrafrechtNiveau: Basis
Schlechtes Prompt
Welche Strafe droht hier?
Reflexion & Verbesserungsansatz
Die ursprüngliche Frage war zu allgemein. Das optimierte Prompt ermöglicht eine realistische Mandantenberatung durch Analyse des gesetzlichen Strafrahmens, der Milderungsgründe und der Bewährungsoptionen.
Agiere als Strafverteidiger. Erstelle eine Strafmaßprognose.
Prüfung:
– Strafrahmen: Bestimmen Sie den gesetzlichen Strafrahmen des zur Last gelegten Delikts.
– Vorstrafen: Prüfen Sie Vorstrafen oder laufende Bewährungen.
– Milderungsgründe: Berücksichtigen Sie Geständnis, Reue, Schadenswiedergutmachung, verminderte Schuldfähigkeit oder § 49 StGB.
– Bewährung: Erläutern Sie die Voraussetzungen für eine Bewährungsstrafe (§ 56 StGB) und schätzen Sie die Chancen.
– Prognose: Geben Sie eine Bandbreite der zu erwartenden Strafe an und begründen Sie diese. Geben Sie taktische Hinweise (Geständnis, Wiedergutmachung, Therapie).
Output: Strukturierte Prognose mit Strategie.
Profi-Tricks: Wenn das Ergebnis noch nicht perfekt ist
1. Die „Kritik-Schleife“ 🔄
Fordere die KI auf, ihren eigenen Entwurf zu kritisieren: „Prüfe deinen Entwurf auf potenzielle Gegenargumente der Gegenseite. Wo sind unsere Schwachstellen?“
2. Tabellen-Formatierung 📊
Lass komplexe Vergleiche (z.B. Zeugenaussagen oder Fristen) in Tabellen ausgeben: „Stelle die belastenden und entlastenden Indizien in einer gegenüberstellenden Tabelle dar.“
3. Perspektivwechsel ⚖️
Simuliere die Gegenseite oder das Gericht: „Agiere nun als Richter am Amtsgericht. Welche Rückfragen hättest du zu diesem Beweismittel?“
4. Sprachliche Anpassung ✍️
Ändere den Tonfall je nach Empfänger: „Schreibe diesen Entwurf um: Einmal sachlich-kühl für die Versicherung und einmal empathisch-erklärend für den Mandanten.“
Wichtiger Hinweis: Die KI ersetzt keine juristische Endkontrolle. Nutze sie als hocheffizientes Werkzeug zur Strukturierung und Formulierung, aber prüfe Zitate und Fristen stets am Original-Gesetzestext.
Profi-Checkliste: Den Prompt auf Anwaltsniveau heben
Bevor du den Prompt abschickst, stelle sicher, dass diese 6 Säulen stehen:
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